Alles hat einmal ein Ende – nur unsere Beziehung hat keins

von | 12. Okt. 2026

Warum wir im September 2025 unsere Online-Präsenz beendet haben und warum das vielleicht eines der schönsten Kapitel unserer gemeinsamen Geschichte ist.

Alles hat einmal ein Ende

Manchmal ist es Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen. Nicht, weil etwas gescheitert ist. Nicht, weil die Liebe verschwunden ist. Sondern weil das Leben uns daran erinnert, dass wir mittendrin manchmal vergessen, worum es eigentlich geht.

Bei uns war es Zeit, wieder mehr bei uns selbst anzukommen.

Deshalb haben wir im September 2025 unsere Social-Media-Kanäle eingestellt und unsere gemeinsame Online-Präsenz beendet. Eine Entscheidung, die sich vielleicht für manche überraschend angefühlt hat. Für uns war sie vor allem eines: richtig.

Und bevor jetzt jemand besorgt die Taschentücher herausholt: Wir haben uns nicht getrennt. Ganz im Gegenteil. 😉

Eine Reise, die mit viel Liebe begonnen hat

Als wir mit Vreni & Babsi angefangen haben, wollten wir unsere Geschichte erzählen. Von unserer Liebe, unserem Alltag, unseren Reisen und all den Dingen, die das Leben so wunderbar bunt, manchmal aber auch ziemlich kompliziert machen.

Aus einer Idee wurde ein gemeinsames Projekt. Aus Gedanken wurden Blogbeiträge. Aus Gesprächen wurden Podcastfolgen. Aus spontanen Ideen entstanden Videos, neue Formate und eine Community, die uns über die Jahre begleitet hat.

Wir haben über Beziehungen gesprochen, über das Anderssein, über persönliche Entwicklung und über Themen, die nicht immer einfach waren. Wir haben gelacht, nachgedacht, diskutiert und auch Einblicke in jene Bereiche unseres Lebens gegeben, die wir sonst vielleicht lieber für uns behalten hätten.

Unser Motto war dabei immer:

„Liebe ist bunt, genauso wie das Leben.“

Und genau das wollten wir zeigen. Dass Liebe viele Facetten hat. Dass Beziehungen nicht perfekt sein müssen. Dass man gemeinsam wachsen, sich verändern und auch schwierige Zeiten durchstehen kann.

Was wir damals vielleicht noch nicht ganz verstanden haben: Wenn man sein Leben mit anderen teilt, gibt man manchmal mehr von sich her, als einem langfristig guttut.

Was bleibt, wenn die Likes verschwinden?

Ein Online-Projekt aufzubauen, kostet Zeit, Energie und Herzblut. Wer selbst schon einmal etwas Eigenes geschaffen hat, weiß, wie viel Arbeit hinter den scheinbar mühelosen Beiträgen, Videos und Podcastfolgen steckt.

Da wird geplant, geschrieben, aufgenommen, geschnitten, veröffentlicht und ausgewertet. Und während man damit beschäftigt ist, das nächste Projekt auf die Beine zu stellen, läuft das eigene Leben einfach weiter.

Irgendwann haben wir gemerkt, dass wir wieder mehr Raum für uns brauchen.

Raum für unsere Beziehung. Für unsere Gesundheit. Für die kleinen, unspektakulären Momente, die niemand fotografiert und die keinen eigenen Beitrag bekommen. Für das Leben, das nicht erst dann stattfindet, wenn wir eine Kamera einschalten.

Denn so schön es ist, Menschen mit den eigenen Erfahrungen zu erreichen: Wir wollten nicht irgendwann das Gefühl haben, unser Leben hauptsächlich zu dokumentieren, statt es wirklich zu leben.

Also haben wir eine Entscheidung getroffen.

Wir haben aufgehört, Inhalte zu veröffentlichen. Wir haben unsere Kanäle hinter uns gelassen und uns bewusst dafür entschieden, einen Schritt zurückzutreten.

Nicht aus Undankbarkeit. Nicht, weil uns die gemeinsame Zeit nichts bedeutet hätte.

Sondern weil wir verstanden haben, dass auch schöne Dinge enden dürfen, wenn sie nicht mehr zu dem passen, was wir gerade brauchen.

Danke für all die gemeinsamen Jahre! ❤️

Wenn wir heute zurückblicken, sehen wir nicht einfach nur einen Blog, einen Podcast oder Social-Media-Kanäle.

Wir sehen eine gemeinsame Reise.

Wir sehen Ideen, die wir umgesetzt haben. Gespräche, die uns selbst zum Nachdenken gebracht haben. Momente, in denen wir über uns hinausgewachsen sind. Und Menschen, die sich in unseren Geschichten wiedergefunden haben.

Wir wissen, dass unsere Inhalte für manche mehr waren als bloße Unterhaltung. Vielleicht hat sich jemand durch unsere Geschichte ein bisschen weniger allein gefühlt. Vielleicht hat jemand den Mut gefunden, zu sich selbst zu stehen. Vielleicht hat ein Gedanke aus einem unserer Beiträge genau im richtigen Moment etwas bewegt.

Wenn das so war, dann freut uns das von Herzen.

Denn auch wenn wir heute nicht mehr öffentlich erzählen, was uns beschäftigt, bedeutet das nicht, dass die gemeinsame Zeit mit euch weniger wertvoll geworden ist.

Danke, dass ihr ein Teil unserer Geschichte wart. Danke fürs Zuhören, Mitlesen, Mitlachen und Mitfühlen.

Und danke auch für euer Verständnis, wenn wir uns irgendwann weniger oder gar nicht mehr gemeldet haben.

Manchmal ist Selbstfürsorge eben nicht das nächste große Projekt. Manchmal ist es die Entscheidung, keines mehr daraus zu machen.

Und was kommt jetzt?

Das Leben geht weiter. Überraschend, chaotisch, wunderschön und manchmal ganz anders als geplant.

Wir gehen unseren Weg weiter. Gemeinsam, aber nicht mehr vor einer digitalen Öffentlichkeit.

Wir möchten wieder mehr erleben, ohne dabei an den nächsten Beitrag zu denken. Mehr genießen, ohne einen Moment festhalten zu müssen. Und mehr Zeit für all das haben, was uns als Paar ausmacht, ganz unabhängig davon, ob andere daran teilhaben.

Ob wir irgendwann wieder etwas veröffentlichen? Wer weiß, was das Leben bringt.

Aber eines wissen wir: Wir müssen nicht alles für immer fortführen, nur weil wir einmal mit viel Begeisterung damit angefangen haben.

Man darf Projekte abschließen. Man darf sich neu orientieren. Man darf loslassen, ohne das Vergangene schlechtzureden.

Und vor allem darf man glücklich sein, ohne es ständig beweisen zu müssen.

Alles hat einmal ein Ende …

… nur unsere Beziehung hat keins. ❤️

Vreni & Babsi als Online-Projekt ist Geschichte. Und das ist okay.

Wir nehmen viele schöne Erinnerungen mit, sind dankbar für das, was wir gemeinsam geschaffen haben, und freuen uns auf das, was vor uns liegt.

Vielleicht ist das ja die wichtigste Erkenntnis unserer gemeinsamen Reise: Nicht alles, was endet, ist verloren. Manches hat einfach seinen Zweck erfüllt und darf in guter Erinnerung bleiben.

Wir verabschieden uns deshalb nicht mit einem traurigen Blick zurück, sondern mit einem Lächeln.

Denn am Ende war Vreni & Babsi immer eine Geschichte über die Liebe.

Und die schreiben wir weiter.

Nur eben ab jetzt wieder ganz für uns.

In Liebe,
Vreni & Babsi ❤️

Unseren YouTube sowie Podcast Kanal haben wir schweren Herzens gelöscht. Aber auf unserem Instagram Profil findest Du noch unzählige Eindrücke der letzten Jahre.

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